
Forschungsbereich | Leichtbau mit Verbundwerkstoffen
Forschungs- & Entwicklungsschwerpunkte
- Leichtbautechnologien
- Faser- und textilverstärkte Verbundwerkstoffe
- Carbonfaserentwicklung
- Materialmodelle für Verbundwerkstoffe
- Experimentelle Diagnostik von Verbundwerkstoffen und Structural Health Monitoring
- Multifunktionale Leichtbauanwendungen
Team CCL
Composite Circularity Lab
- M.Eng. Jan Bürgener
- M.Eng. Andrej Fehler
- Anton Götze
- M.Eng. M.A. Philipp Johst (Gruppenleitung)
- B.Eng. Paul Kilian Kanzler
- Hendrik Kluge
- B.Eng. Jannick Schneider
- M.Eng. Dimitrij Seibert
- B.Eng. Marten Tschatschanidse
- Dr. phil. Pamela Voigt
Team AMSL
Advanced Materials and Structures Lab
- B.Eng. Livia M. Doß
- M.Sc. Davood Peyrow Hedayati (Gruppenleitung)
- Dipl.-Ing. Peter Jakob
- M.Eng. Gregor Jesse
- Dr.-Ing. Dmytro Rassokhin
- M.Eng. Rafael Schelkow
Kontakt
Prof. Dr.-Ing. habil. Robert Böhm
Professur Leichtbau mit Verbundwerkstoffen
Institute
EMB | Institut für entwicklungsorientierten Maschinenbau
TPMB | Institut für Technologie und Produktion im Maschinenbau
Forschungsprofil
Advanced Materials
Telefon: +49 (0)341 3076 4177
E-Mail: robert(dot)boehm.1(at)htwk-leipzig.de
Aktuelle Projekte
EEdeL
Entwicklung leichter druckapplizierender Batteriegehäuse für Hochleistungsfeststoffbatterien
Um Kurzstreckenflugzeuge ökoeffizienter zu machen und perspektivisch vollelektrische Antriebe zu realisieren, entwickelt die HTWK ein leichtes druckapplizierendes Batteriegehäuse für Hochleistungsfeststoffbatterien, was aufgrund seiner mechanischen Belastbarkeit für den direkten Einbau in Kurzstreckenflugzeuge geeignet ist. Das Ziel von EEdeL besteht dabei im Aufbau eines Verständnisses des Zusammenspiels von Druck und Batterieleistung. Es werden Modelle für die druckabhängigen elektrochemischen Eigenschaften von Feststoffbatterien entwickelt.
Förderung: BMWE, Luftfahrtforschungsprogramm
Projektlaufzeit: 05/2026 – 04/2029
CirConnect
Entwicklung von kreislaufwirtschaftsfähigen Verbindungselementen für Betonfertigteile unter Verwendung von wiederverwerteten Verbundwerkstoffen aus ausgedienten Windkraftrotorblättern
Ziel des Projekts ist die Entwicklung von kreislaufwirtschaftsfähigen Verbindungselementen für Betonfertigteile unter Verwendung von wiederverwerteten Verbundwerkstoffen aus ausgedienten Windkraftrotorblättern. Durch den Ersatz herkömmlicher Bolzenverbindungen durch lineare Verbindungselemente aus GFK verbessert das Projekt die Tragfähigkeit, die Gebäudeperformance und die Montageeffizienz von leichten Fassadenelementen.
Förderung: ZIM International
Projektpartner: Wingbeam (Schweden), Kahnt & Tietze GmbH (Deutschland)
Projektlaufzeit: 05/2026 - 04/2028
Kaskawi
Wiederverwendung von EoL-Rotorblattmaterialien aus der Windenergiebranche
Das Projekt fokussiert auf die Entwicklung eines zirkulären Stoffkreislaufs für die Wiederverwendung von EoL-Rotorblattmaterialien aus der Windenergiebranche. Durch die enge Verknüpfung von Rückbau, Klassifizierung und Integration der EoL-Komponenten in neue Produkte wird ein effizientes Reuse-Kaskadenmodell entwickelt. Hierbei spielen digitale Lösungen wie der Digital Product Passport eine zentrale Rolle, um eine präzise Klassifizierung und Nachverfolgbarkeit der Materialien über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu gewährleisten.
Förderung: BMFTR
Projektlaufzeit: 03/2026 - 08/2028
ReComCret
Verfahren zur Wiederverwendung von verbrauchten Verbundbauteilen im Bauwesen
Durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der Bereiche Windenergie, Bauproduktion und Leichtbau soll in ReComCret ein systemorientierter ganzheitlicher Ansatz für die Herstellung und Wiederverwendung von EoL-Verbundbauteilen aus Windturbinenblättern (WTB) für Anwendungen im Bauwesen in Form von Glasfaserbeton erarbeitet und bis zum marktreifen Produkt entwickelt werden. Mit dem gewählten Ansatz sollen zukünftig die umweltkritischen Entsorgungsstrategien Verbrennung und Deponierung vermieden und stattdessen eine kreislauffähige Nutzung von Faserverbundwerkstoffen aus dem Bereich der Windenergie erreicht werden.
Förderung: SAB/EU
Projektlaufzeit: 03/2026 - 04/2028
RecyRotor
Entwicklung eines Scan- und Trennverfahrens zur Sekundärverwertung von Windkraftrotorblattstrukturen via Repurposing
Das Ziel des Projektes RecyRotor besteht in der Entwicklung einer mobilen Analysen-Anlagentechnik und Prozesskette zur Sekundärverwertung von Rotorblättern aus Windenergie¬anlagen nach dem Ende der Primärlebensdauer. Die HTWK wird dazu Schadensmuster an EoL-Rotorblättern in Abhängigkeit der Belastungsgeschichte der Bauteile unter Anwendung von mechanischen und optischen Verfahren erforschen.
Förderung: ZIM
Projektlaufzeit: 01/2025 - 06/2027
SoKoRoMed
Soft- und Kontinuums-Robotik für medizinische Anwendungen
Das Vorhaben zielt auf die Etablierung definierter Prozessketten für die Herstellung patienten- bzw. anwendungsspezifischer weicher Endeffektoren ab. Dazu werden neue Werkstoffe, geeignete Berechnungsverfahren und eine angepasste 3D-Drucktechnik entwickelt. Die Soft- und Kontinuums-Roboter (SKR) werden im Projekt konzipiert und in Kombination mit konventioneller Medizin- und Robotertechnik in einem klinischen Gesamtdemonstrator für spezifische Interventionen zur Anwendung gebracht. Über die Definition von Standards zur System- und Funktionsbeschreibung soll die klinische Translation erleichtert werden.
Förderung: Sächsische Aufbaubank - Förderbank (SAB), kofinanziert von der Europäischen Union
Projektpartner: Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS) der Universität Leipzig
Projektlaufzeit: 09/2024- 10/2026
Mehrdimensionale und skalenübergreifende Werkstoffforschung
Im Rahmen der Großgeräte-Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhält die HTWK Leipzig ab Januar 2022 rund eine Million Euro. Davon werden unter anderem ein Rasterelektronenmikroskop und ein Computertomograph finanziert. Diese Großgeräte erweitern das Spektrum des 2021 gegründeten Kompetenzzentrums für Werkstoffforschung an der HTWK und ermöglichen erkenntnisorientierte Forschungsprojekte im Bereich der Materialwissenschaften. Mit Hilfe des REM erfolgt die Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Gefüge, Mikrostruktur und den technisch relevanten Eigenschaften von Baustoffen, Metallen und Faserverbunden. Der CT ermöglicht dreidimensionale Mikrostrukturanalysen mit Auflösungen bis in den Submikrobereich und wird mit zwei In-situ-Prüfvorrichtungen ausgestattet.
Förderung: DFG
Projektlaufzeit: 01/2022 - 12/2026
Projektseite Mehrdimensionale und skalenübergreifende Werkstoffforschung






