Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz berief den HTWK-Prorektor Forschung und Nachhaltigkeit bis 2028 in den Programmbeirat des Bund-Länder-Programms
Der Fachausschuss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) berief Prof. Dr. Faouzi Derbel als offizielles Mitglied im Programmbeirat des Bund-Länder-Programms „Förderung der anwendungsorientierten Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ für eine Amtszeit vom 1. August 2026 bis 30. Juni 2028.
Dem Programmbeirat gehören neben Derbel 15 weitere Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft aus verschiedenen Fachgebieten und mit Erfahrung und Kompetenzen in anwendungsorientierter Forschung an. Die Bund-Länder-Vereinbarung sieht vor, dass der Programmbeirat den Fachausschuss mit fachlichen Empfehlungen zu den Programmlinien und Förderrichtlinien unterstützt. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Programmbeirats werden für eine Amtszeit von drei Jahren benannt, einmalige Wiederbenennungen sind möglich.
Hintergrund
Die Bundesregierung und die Regierungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland schließen auf der Grundlage von Artikel 91b Absatz 1 des Grundgesetzes eine Vereinbarung über die gemeinsame Förderung der anwendungsorientierten Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Diese finanzieren sie bis 2030 gemeinsam. Das Programm beinhaltet verschiedene Förderinstrumente und wird insbesondere im Rahmen von Programmlinien und Förderrichtlinien umgesetzt. Zur Finanzierung des Programms stellen Bund und Länder Projektfördermittel von insgesamt bis zu rund 493 Millionen Euro für die gesamte Projektlaufzeit zur Verfügung.
Zur Person
Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel ist seit 2023 Prorektor Forschung und Nachhaltigkeit der HTWK Leipzig. 2013 wurde er als Professor für Smart Diagnostik und Online Monitoring der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig berufen, war jahrelang Prodekan Forschung seiner Fakultät und zuvor unter anderem Entwicklungsleiter und Leiter Produktinnovation bei Siemens Building Technologies. Er forscht zu elektrischen Netzen und Smart Grids, zur Maschinendiagnose und zu energieautarken drahtlosen Sensornetzwerken (WSN). In zahlreichen Projekten und Gremien setzt er sich für den interdisziplinären und internationalen wissenschaftlichen Austausch ein.

